

Lege- und Brettspiel gab es schon in der Antike . Kinderspiele gibt es wahrscheinlich schon so lange, wie es Kinder gibt und Blinde Kuh wurde im Mittelalter auch schon von Erwachsenen gespielt und die Irrgaerten im Barock waren auch nicht nur zum Spazierengehen gedacht , sondern auch zum Versteckspiel.
Der Mensch verliert im Laufe seines Lebens sein spielerisches Wesen und ist seltener bereit Risiken einzugehen oder auf eine Idee zu setzen , die verwegen erscheint. Jedoch was unterscheidet einen Boersianer , der im Aktienkursrausch ist, sehr von einem Kind beim Monopolyspielen ? Der Unterschied ist meiner Meinung nach ein geringer.
Aber die wenigsten Menschen gehen in ihrer Freizeit ins Casino , sondern sitzen oft lieber stundenlang am Computer und spielen dort. Im gewissen Sinn sind auch Kommunikationsplattformen wie Facebook Spiele. Der Zweck von Gesellschaftsspiel ist ja, sich zu unterhalten und dabei Spass zu haben.
Die Spieleindustrie saehe es sicherlich lieber , wenn wir alle auch mal wieder Mensch -Aerger -Dich -Nicht spielen wuerden oder noch besser, eines dieser vielen neuen Spiele , die nicht online zu bedienen sind.
Im Netz finden sich etliche Seiten , wo Spiele besprochen und vorgestellt werden. Oder sollte man vielleicht doch mal wieder zu den alten Spielkarten greifen?
So eine Runde Mau Mau oder Skat koennte sicherlich auch ein guter
Zeitvertreib sein. Ich kann es mir ja ueberlegen?
Pathologisches Spielen ist ein haefiges Motiv in Literatur und Filmen und da geht es dann so richtig ab, z. B. in Dostojewskis Roman Der Spieler (1866) und in Peter Careys Roman Oscar und Lucinda (1988; verfilmt als Oscar und Lucinda). Zu den Filmbeispielen zählen Schicksalswürfel (1929) ( indischer Film), Die blonde Sünderin (1962) und Das einzige Spiel in der Stadt (1970).
Das waere dann wohl die ernsthafte und gebildete Alternative. Den Spieler habe ich ja immer noch nicht gelesen... ach ,mal sehen.
oberes Bild: Der Entwurf eines Spielbretts? Nein, es handelt sich um den Grundriss des Irrgartens in Barcelona
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