Viele Menschen kritisieren Politiker , wenn sie Geschenke annehmen , wenn sie Angebote nutzen, wie etwa einen Flug , der gesponsert ist oder einen Urlaubsaufenthalt oder einen Kredit.
Aber jetzt mal ernsthaft, wenn man einen Flug geschenkt bekäme und das ohne Gegenderwartung geschehe, ist es dann nicht vielleicht eine Ersparnis , die dem Staat indirekt zu gute kommen könnte? Angenommen ein Bundespräsident bekäme einen Flug geschenkt, wäre er dann sofort Werbeträger dieser Fluggesellschaft und würde er sich dann sofort verpflichtet fühlen bei der nächsten Situation für einen Flughafenbau sich einzusetzen?
Wohl kaum. Ich persönlich hatte auch schon einmal gesponserte Kleidung auf einer staatlichen Veranstaltung an. Der Kleidung konnte man nicht ansehen vom wem sie gesponsert wurde. Und ich kann schwören, ich habe danach nicht ein Kleidungsstück mehr bei dieser Firma gekauft als vorher. Die Firma konnte aber schreiben , dass sie als Sponsor aufgetreten war auf dieser Grossveranstaltung und konnte die ganzen Ausgaben für die Kleiderausstattung sicherlich von der Steuer absetzen. Eine staatlich Ausgabe weniger wegen Sachmittelsponsoring. 40 Personen nicht eingekleidet auf Staatskosten sondern ueber Sponsoring.
Ist nicht vielleicht eher sicherzustellen , wenn für Politiker oder Events etwas gespendet wird , dass keine untragbare Gegenleistung abverlangt werden.
Könnte man nicht einen Gremium einrichten ,wo mögliche Spenden untersucht werden ,ob sie angenommen werden können( bereits im Vorfeld) damit Abgeordnete, Gremien und auch Veranstalter davon befreit sind, selbst zu entscheiden , ob sie diese Spende annehmen können.
Denn wenn Hotels,Fluggesellschaft , Autoverleihfirmen von sich aus anbieten , dann hat das keine weitere Bedeutung ,wenn die Spende öffentlich ist. Denn eigentlich ist es doch egal in welcher Maschine oder in welchem Hotel Politiker untergebracht werden ,wenn das zu Gunsten des Staates oder zu einem guten Zweck verrechnet ( Einsparung werden kompensiert und entsprechender Gewinn geht z.B.ins Amazonasgebiet zur Schützung des Regenwaldes oder ,oder) werden kann.
Sehr kritisch und auch schon kriminell wird es jedoch dann und das fällt dann nicht unter einfaches Sachmittelsponsoring, wenn Gelder gezahlt werden , weil Ausschussmitglieder und Politiker zum Beispiel bei Grundstückvergabe zustimmen sollen oder Projekte finanzielle Unterstützung erfahren sollen, weil die abzustimmende Person dafür eine Gegenleistung bekommt oder solch eine Stimmung gemacht wird , dass Politiker und Sachverständige nicht mehr so abstimmen , wie sie das eigentlich gerne tun würden , weil sie sich schon fast bedroht fühlen.
Gut, meistens gibt es öffentliche Teile einer Sitzung und nicht öffentlich und das bietet dann oft auch Schutz für die Leute , die Abstimmen müssen , wenn das im nicht öffentlichen Teil geschieht.
Jetzt noch einmal zurück zum Thema Bestechlichkeit. Staatliche Institutionen können nur Sponsoren finden , wenn das Geld an zwischengeschaltete Fördervereine oder ähnliches geht. Warum wird dies nicht auch bei Sponsoring und Spenden gemacht für Politikern etc?.
Das Sponsoring wird von einer neutralen Stelle geprüft , bevor es der Veranstaltung , dem Politiker zur Verfügung gestellt wird. Dann hätte man nicht mehr das Problem , dass im Nachhinein , wenn dann mal wieder überprüft werden soll , ob jetzt diese Spende rechtens war, die eine oder andere Person für korrupt erklärt wird.
Dann wäre nur die Frage , wurde diese Spende angegegen und überprüft oder nicht .
Denn das Menschen ständig ausgewechselt werden müssen , weil sie angeblich bestechlich sind, kommt dem Staat auch sehr teuer.
P.S.: ich sehe ein ,dass das mit dem Sponsoring vielleicht doch noch komplizierter ist und staaliche Veranstaltungen etc. keine Sportveranstaltungen sind, wo fast alle Akteure als öffentliche Werbeträger durch die Gegend laufen. Aber ich habe da schon im Alltagsleben meine Schwierigkeiten . Mich nervt es , wenn man die Marke eines Artikel sofort erkennen kann, aus unterschiedlichen Gründen...
Montag, 6. Februar 2012
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